DAS SEMINAR

VERWALTUNGSKOMMUNIKATION IN KRISENZEITEN.

Die Corona-Krise stellt uns alle vor besondere Herausforderungen.

Das gilt auch und gerade für diejenigen, die Verwaltungshandeln öffentlich kommunizieren müssen. In einer schwierigen und mit vielen Einschränkungen verbundenen Situation treffen sie auf verunsicherte Bürgerinnen und Bürger und auf Journalistinnen und Journalisten, die oftmals dringend umfassende Auskünfte einfordern. Kommunikative Fehler passieren in so einer Situation schneller als gedacht und die Konsequenzen können, gerade unter den momentanen Umständen, weitreichend sein.

Aber auch jenseits der aktuellen Krise war und ist Verwaltungskommunikation eine herausfordernde Aufgabe. Kommunikatorinnen und Kommunikatoren müssen zwischen vielfältigen Ansprüchen vermitteln, behördlichen Logiken Rechnung tragen und zugleich den immer weitergehenden Ansprüchen der Öffentlichkeit begegnen; Kommunikation soll ansprechend, modern und umfassend sein, zugleich aber auch dem Anspruch öffentlicher Verwaltung genügen.

Das Buch zum Seminar ist kostenlos im Open Access verfügbar.

INHALTE DES ONLINE-SEMINARS.

Das Online-Seminar bietet Ihnen einen Überblick über die besonderen Herausforderungen und Möglichkeiten professioneller Verwaltungskommunikation, gerade auch in Krisenzeiten. Es beinhaltet sowohl die wissenschaftlich fundierte Diskussion kommunikativen Verwaltungshandelns als auch konkrete Fallanalysen und praktische Handlungsempfehlungen.

Die Teilnehmer reflektieren die Grundlagen ihres eigenen Kommunikationshandelns, werden für rechtliche und kommunikative Fallstricke sensibilisiert und im Bereich der besonderen Anforderungen professioneller Krisenkommunikation geschult. Insbesondere werden auch die Arbeit mit den Medien, die Arbeit im Internet und den Sozialen Medien, die interne Kommunikation für und mit den Mitarbeitern der öffentlichen Verwaltung und das effiziente und wissenschaftlich fundierte Controlling der eigenen Arbeit vermittelt und diskutiert.

DIE DOZENTEN.

Die Dozentinnen und Dozenten haben einen wissenschaftlichen Hintergrund in den Politik-, Wirtschafts-, Kommunikations- und Rechtswissenschaften und sind mit dem Themengebiet sowohl in wissenschaftlicher wie auch in berufspraktischer Hinsicht seit vielen Jahren vertraut.

Sie haben in der Vergangenheit Kommunikationskonzepte für die öffentliche Verwaltung entwickelt und Verwaltungsstellen in der Umsetzung unterstützt, sie haben Verwaltungskommunikation wissenschaftlich evaluiert und sich vor Gericht mit den besonderen Problemstellungen öffentlicher Kommunikation auseinandergesetzt. Zuletzt haben sie zu diesem Thema einen umfassenden wissenschaftlichen Band publiziert, der hier im Open Access online zur Verfügung steht.

AN WEN RICHTET SICH DAS SEMINAR?

Das Seminar wendet sich insbesondere an Führungskräfte und Kommunikationsverantwortliche in der öffentlichen Verwaltung und in öffentlichen Unternehmen, sowohl aus dem Bereich der Presse- wie auch jenem der Öffentlichkeitsarbeit sowie der internen Kommunikation. Auch Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung oder öffentlicher Unternehmen, die bis dato noch keine Kommunikationsaufgaben wahrgenommen haben, dies aber künftig tun müssen oder wollen, sind ausdrücklich angesprochen.

Vorkenntnisse etwa aus dem Bereich der Kommunikations- oder Politikwissenschaft sind nicht erforderlich, ebenso keine journalistische oder PR-bezogene Berufsausbildung.

INHALTE

Verwaltung in der Öffentlichkeit

Grundlagen und Problemstellungen der Verwaltungskommunikation

Rechtssicher Kommunizieren

Rechtliche Fallstricke effizienter Verwaltungskommunikation

Verwaltung in der Krise?

Grundlagen der Krisenkommunikation für die öffentliche Verwaltung

Wenn die Presse Sturm klingelt

Effiziente und professionelle Medienarbeit in Krisenzeiten

Verwaltungskommunikation 2.0?

Möglichkeiten und Fallstricke der Online-Öffentlichkeitsarbeit

Unterschätzte Potenziale

Kommunikationszentrierte Führung in der öffentlichen Verwaltung

Messbarer Kommunikationserfolg?

Evaluation und Controlling in der Verwaltungskommunikation

Verwaltung in der Öffentlichkeit

Zusammenfassung und Ausblick

DAS TEAM

Prof. Dr. Susanne Knorre

Prof. Dr. Susanne Knorre ist nebenberufliche Professorin am Institut für Kommunikationsmanagement der Hochschule Osnabrück und selbstständige Unternehmensberaterin. Sie ist Mitglied im Aufsichtsrat namhafter deutscher Unternehmen. Susanne Knorre verfügt über langjährige Führungserfahrung in Wirtschaft und Politik u. a. als Leiterin der Konzernkommunikation der Preussag AG. Von 2000 bis 2003 war sie Wirtschaftsministerin von Niedersachsen.

Prof. Dr. Lars Rademacher

Prof. Dr. Lars Rademacher ist Professor für Public Relations im Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt und Direktor der Abteilung Medien- und Informationsethik im Institut für Kommunikation und Medien (ikum) der Hochschule. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung als Pressespercher und Kommunikationsberater für Wirtschaft und Verwaltung. Als Gründer und Leiter des SteinbeisTransferzentrums Aequalitas in München berät er zudem Unternehmen und Institutionen in Fragen der Reorganisation, Mitarbeiterqualifizierung und Strategieentwicklung.

Prof. Dr. Klaus Kocks

Prof. Dr. Klaus Kocks ist Honorarprofessor für Unternehmenskommunikation an der Hochschule Osnabrück und Geschäftsführender Gesellschafter der CATO Sozietät für Kommunikationsberatung. Er verfügt über langjährige Erfahrung in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit deutscher Industrieunternehmen und der politischen Kommunikation und lehrt im In- und Ausland zu Fragen der strategischen Kommunikation und des Kommunikationsmanagements.

Dr. Till Dunckel

Dr. Till Dunckel ist Partner von Nesselhauf Rechtsanwälte und auf die presserechtliche Beratung und Vertretung der von Medienveröffentlichungen bedrohten oder betroffenen Unternehmen, Institutionen und Privatpersonen spezialisiert. Er ist Vorstandsmitglied der Hanseatischen Rechtsanwaltskammer Hamburg, Mitglied im geschäftsführenden Ausschuss der Arbeitsgemeinschaft Geistiges Eigentum & Medien (AGEM) im Deutschen Anwaltsverein und Dozent an der Akademie für Publizistik, Hamburg.

Dr. Jan Niklas Kocks

Dr. Jan Niklas Kocks ist Kommunikationswissenschaftler und Kommunikationsberater. Er lehrt an verschiedenen Hochschulen im In- und Ausland zu Themen der politischen Kommunikation und des Kommunikationsmanagements und hat in wissenschaftlichen Forschungsprojekten die Regierungskommunikation europäischer Staaten und die Öffentlichkeitsarbeit deutscher Parlamente und ihrer Verwaltungen untersucht. Er leitet das Berliner Büro der CATO Sozietät für Kommunikationsberatung.

ANMELDEN

Hier können Sie sich für unser kostenloses Online-Seminar anmelden.

Wir freuen uns, Sie bald in unserem Seminar zu begrüßen!

Angesichts der aktuellen Krise möchten wir Sie wirksam bei ihren kommunikativen Aufgaben unterstützen. Daher bieten wir dieses Seminar gegenwärtig kostenlos für Sie an.

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Erfolgreiches Transferunternehmertum braucht passgenaue organisatorische Strukturen. Der zentrale Rahmen des Steinbeis-Verbunds liefert diese Strukturen und macht unseren Transferunternehmern die Konzentration auf Kunden und Projekte möglich. Für die organisatorische Unternehmensführung ist Steinbeis ein starker Partner: das gibt Sicherheit und unternehmerische Freiheit auf einer soliden Basis, die seit mehr als drei Jahrzehnten für erfolgreichen Technologietransfer steht.

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Die CATO Sozietät für Kommunikationsberatung bietet strategische Unternehmensberatung und Kommunikationsmanagement. Das Tätigkeitsfeld von CATO liegt zwischen Public Relations, Public Affairs, Lobbying, Krisen- und Litigation-PR, Marketing und Coaching. Es geht um das Wirkungsfeld von öffentlicher Meinung, Medien, Politik und (Kapital-)Märkten. CATO verhilft ihren Mandanten zur kommunikativen Selbstbehauptung.

Dazu unterhält CATO ein umfassendes Netzwerk, das in über zwanzig Jahren Erfahrung in Industrie, Medien, Öffentlichkeiten und Politik in deutschen und internationalen Zusammenhängen aufgebaut wurde. Das oberste Prinzip der Sozietät sind Loyalität und Diskretion: Im Unterschied zum Gros der Unternehmensberatungen redet CATO nicht über ihre Mandanten, veröffentlicht weder Kundenlisten noch Fallbeispiele. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fühlen sich dem Prinzip der Diskretion und des unbedingten Mandantenschutzes – wie für Juristen, Ärzte oder auch Barkeeper selbstverständlich – verpflichtet. Ihr Service ist immer ad personam, auch dann, wenn sie Institutionen betreuen.